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Projektarchiv

In diesem Bereich finden Sie Projekte für die sich die VIK Stiftung engagiert hat.

Projektantrag Don Bosco Mondo

 

Mit diesem Programm soll die Ausbreitung von HIV/AIDS bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen aus den Slums und Vorstädten Kapstadts verhindert werden.

Bereits infizierte Kinder und Jugendliche sollen durch einen HIV-Test über ihre Infektion in Kenntnis gesetzt werden, um dadurch eine lebensverlängernde Behandlung zu ermöglichen. Bei dieser Health 4 Life-Komponente, die Teil des Life Choices Programm ist, handelt es sich um eine mobile Klinik, welche Slums und Vorstädte Kaptstadts anfährt. Neben konkreten medizinischen Hilfsangeboten werden auch psychosoziale Unterstützung bezw. Strategien zum persönlichen Schutz vor einer Infektion aufgezeigt.

Bericht Costa Rica für VIK-Stiftung – Gesundheit für alle

 

Dank der großzügigen Unterstützung der VIK-Stiftung – Gesundheit für alle – konnte das Projekt mit hämophilen (Bluter) Kindern in Costa Rica, das schon 2009 und 2011 stattgefunden hat, auf das nächste Niveau gehoben werden.

In 2009 wurden erste Vermessungen mit einem oberflächlichen Bewegungselektromyogramm (EMG) an der gelenkumgebenden Muskulatur von Bluterkindern in Costa  Rica im Hospital Nacional de Ninos durchgeführt.

Da aufgrund der geringen finanziellen Möglichkeiten in Costa Rica eine medikamentöse Therapie der Bluterkinder mit blutungshemmendem Gerinnungsfaktor nicht möglich ist wird die gelenkumgebende Muskulatur durch viele Gelenkblutungen erheblich beeinträchtigt. Dies konnte in unserer Untersuchung individuell dargestellt werden.

Grundlage dazu ist, dass jede Störung von außen, z. B. eine Blutung im Kniegelenk eine Entzündung bewirkt. Diese wirkt sich – über im Gelenk gelegenen Rezeptoren -  sofort auf die Fähigkeit der Muskulatur aus, Kraft zu entfalten und sich wieder zu entspannen. Insbesondere werden die Streckmuskeln geschwächt und die Beugemuskeln verkürzen sich. Dadurch kommt es in kurzer Zeit zu Fehlbewegungen des Kniegelenkes und neben der Belastung durch die Blutungen auch zu Belastungen durch die biomechanisch ungünstige Bewegung des Gelenkes.

Die 2011 bei der gleichen Patientengruppe wieder durchgeführte Untersuchung hat dann eine deutliche muskuläre Verschlechterung während der zwei Jahre ergeben.

Es wurde ein Behandlungsplan entwickelt, der sich direkt von der EMG-Untersuchung ableitet. Die eingeleiteten individuellen physiotherapeutischen Maßnahmen können helfen die im EMG bewiesenen muskulären Funktionsstörungen wieder rückgängig zu machen.

2013 wurde Dank der Stiftung das ganze Physiotherapeuten- und Ärzteteam im Hospital Nacional de Ninós trainiert selbstständig EMG-Untersuchungen durchzuführen, diese zu interpretieren und die nötige Krankengymnastik für die Bluterkinder einzuleiten. Die Ziele konnten alle erreicht werden, es wurde ein 10-tägiges Training vor Ort durchgeführt, indem sich alle Mitarbeiter hoch engagiert für das gemeinsame Ziel einsetzten. Es konnten schon erfolgreich Patienten in Eigenregie vermessen werden. EMG-Gerät inklusive Laptop und Drucker wurden angeschafft und konnten im Land verbleiben.

Die weiteren Ziele sind die Fortentwicklung des Projektes mit Etablierung der EMG Vermessung im klinischen Alltag und die Erarbeitung eines Forschungsprojektes. Dies dient dazu, mehr Daten über muskuläre Funktionsstörungen bei Bluterkindern zu sammeln, die nicht genügend Gerinnungsmedikamente bekommen können.

Auf einem begleitenden Kongress wurden 2013 entsprechende Vorträge gehalten und die anwesenden Vertreter mittelamerikanischer Staaten (Blutgerinnungsfachleute und Kinderärzte) über die Idee einer panmittelamerikanischen Studie aufgeklärt, die alle mit dem selben Messinstrument (Kinetisches Oberflächen-EMG) messen und versuchen, noch mehr Daten für eine noch bessere physiotherapeutische Versorgung von Bluterkindern in Mittelamerika zu gewährleisten.

Axel Seuser

team

Projekttitel & Ort

2013 KITA VITAL - Gesunde Kita

   
Projekthintergrund

Ärzte verzeichnen ein vermehrtes Auftreten von Übergewicht und von Entwicklungsstörungen, wie motorische Defizite, Haltungsschäden,

Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen sowie von emotional-sozialen Störungen. Gründe dafür können sein:

  • erhöhter Medienkonsum,
  • Technisierung der Umwelt,
  • eingeschränkte Lebensräume und Bewegungsaktivitäten,
  • Fast Food und ungesundes Ernährungsverhalten,
  • zu wenig gemeinsame und harmonische Mahlzeiten in den Familien.

kivi ev

 Ziele des Projektes  

  • Gesunde Strukturen und Angebote werden in der Kindertageseinrichtung nachhaltig geschaffen und ausgebaut.
  • Kinder erleben täglich, dass gesundes Essen lecker sein kann und, dass ihnen Bewe gung und Entspannung Spaß machen und gut tun.
  • Kinder übernehmen gesundheitsför derliche Verhaltensweisen, verinnerlichen diese und integrieren sie in den All tag.
  • Kinder werden in ihren Gesundheitsressourcen gestärkt.
  • Beschäftigte in der KiTa haben angenehme Arbeitsbedingungen und fühlen sich wohl.
  • Eltern werden für eine gesunde Lebensweise sensibilisiert und motiviert.
Projektstandort Kindertagesstätten im Rhein-Sieg-Kreis
 Projektantrag Beschreibung Kita Vital

Projekttitel & Ort

2013 Life Choices - Health 4 Life: HIV/AIDS-Prävention in Vororten Kapstadts / Südafrika 

   
Projekthintergrund
Mit dem Ende des Apartheidregimes im Jahr 1994 setzte in Südafrika ein gewaltiger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel ein. Einiges hat sich seit dieser Zeit zum Positiven entwickelt. Trotzdem kämpft Südafrika nach wie vor mit immensen Problemen. Etwa ein Viertel der Menschen hat keine Arbeit und die Massenarmut ist in den vergangenen Jahren weiter angestiegen.suedafrikaAufgrund großer sozialer Ungerechtigkeit und einer breiten Schere zwischen sehr armen, meist farbigen Bevölkerungsgruppen und wenigen sehr reichen Bürgern, herrscht im Land eine der weltweit höchsten Kriminalitätsraten. Besonders sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen stellt dabei ein großes Problem dar, weshalb Südafrika auch eine der weltweit höchsten Vergewaltigungsraten aufweist
Neben der Armut weiter Teile der Bevölkerung gehört in Südafrika vor allem die Immunschwächekrankheit AIDS zu den größten Problemen des Landes. Im Jahr 2012 waren laut Schätzungen von UNAIDS etwa 17,3% der südafrikanischen Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. In keinem anderen Land der Erde ist die absolute Zahl der Betroffenen (5,6 Mio.) so hoch wie in Südafrika. Es wird geschätzt, dass jährlich 270.000 Menschen an AIDS bzw. an opportunistischen Krankheiten wie z.B. Tuberkulose oder Lungenentzündung sterben.
lifechoices01 2013
 Dieser Zahl stehen ca. 380.000 jährliche Neuinfektionen gegenüber. Diese hohe Zahl lässt sich auch heute noch zum Teil über nicht ausreichendes Wissen über Ansteckungswege bzw. mögliche Verhütungsstrategien erklären. Sie kann aber auch darauf zurückgeführt werden, dass sich viele Betroffene nicht über ihre Infektion bewusst sind. Durch die nicht ausreichende Präventionsarbeit nimmt vor allem die Zahl der HIV-positiven Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu. Aktuellen Statistiken zufolge ist die Hälfte der Menschen, die sich neu anstecken. unter 20 Jahre alt.
Unter der HIV/AIDS Pandemie leiden vor allem auch die Kinder. So haben bereits mehr als eine Millionen Kinder in Südafnka Vater oder Mutter durch AIDS verloren. Diese negative Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, wenn Kinder und Jugendliche nicht ausreichend über mögliche Präventionsmaßnahmen aufgeklärt werden bzw. sich nicht über ihre Infektion bewusst sind.
Daher ist es von größter Bedeutung dieser Entwicklung entgegen zu wirken. So kann durch die Einnahme von antiretroviralen Medikamenten ein Ausbruch von AIDS signifikant verzögert werden. Durch eine entsprechende Medikation kann auch die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Virus von der positiven Mutter auf ihr ungeborenes Kind drastisch reduziert werden.lifechoices02 2013
 Ziele des Projektes  

Ziel des Projektes ist es, die Ausbreitung des HI-Virus innerhalb der Zielgruppe zu verhindern bzw. bereits infizierte Kinder und Jugendlich durch einen HIV-Test über ihre Infektion in Kenntnis zu setzen, um dadurch eine lebensverlängernde Behandlung zu ermög Iichen.

Projektstandort Standort des vorliegenden Projektes sind die Armenviertel der "Cape Flats", die sog. Townships, die ein Erbe der Apartheit darstellen. Hier leben ca. zwei Drittel der 3,5 Mio. Einwohner der Stadt. In diese Townships wurden bis Anfang der neunziger Jahre alle Farbigen verbannt, um sie vom eleganten europäischen Stadtzentrum fern zu halten.

Bis heute, 18 Jahre nach Ende der Rassentrennung, sind Armut und Arbeitslosigkeit in den Townships überdurchschnittlich hoch. Fehlender Zugang zu Bildung und Gesundheit führen des Weiteren dazu, dass die Chancen der Bewohner auf eine selbstbestimmte Zukunft begrenzt sind. Stattdessen herrschen oftmals Frustration und Resignation die durch Räumliche Enge - oft wohnen sieben- oder achtköpfige Familien in ein bis zwei Zimmern - sowie Drogenmissbrauch oftmals in physischer Gewalt endet In einem solchen Umfeld ist die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Virus besonders groß.

 Projektantrag Life Choices VIK Stiftung 2013.pdf

Antrag Don Bosco hiv 2013.pdf

2011 Hochwasseropfer Pakistan

Zusammenarbeit mit der EG-Solar, Altötting zum Kauf von Solarkochern für die
            Hochwasseropfer in Pakistan

2011 Krankenstation Khartum / Sudan

 Gesundheitscamps für die ländliche Bevölkerung in Ahmednagar, Westindien

Projekttitel & Ort

Gesundheitscamps für die ländliche Bevölkerung in Ahmednagar, Westindien

Projekthintergrund gesundheitscamp indien02Ahmednagar befindet sich im Bundesstaat Maharashtra im Westen Indiens. Die Umgebung Ahmednagas ist ländlich geprägt. Viele Menschen leben hier von der Landwirtschaft. Leider sind die landwirtschaftlichen Erträge aufgrund von Wassermangel, ausbleibenden Regenfällen, Erosionen und falscher Bewirtschaftung des Landes sehr gering. Mitunter reichen die Erträge nicht aus, um den Lebensunterhalt zu sichern. Die Organisation Bosco Gramin Vikas Kendra (BGVK) in Kedgaon, Ahmednagar erkannte dieses Problem und setzte sich daher gezielt für die Verbreitung von Watershed Programmen (Bewässerungsprogrammen) ein. Die landwirtschaftliche Produktion konnte durch Watershed Programme gesteigert werden, so dass sich die ökonomische Situation der Gegend um Ahmednagar verbesserte.gesundheitscamp indien01

 

In den letzten Jahren hat Bosco Gramin Vikas Kendra (BGVK) bereits in 17 verschiedenen Dörfern der Umgebung Wathershed-Programme durchgeführt. Dazu wurden mehr als 150 Selbsthilfegruppen (SHGs) für Frauen und Jugendliche aus über 30 Dörfern ins Leben gerufen.

 

Zusätzlich wurden Gesundheitscamps in vier Dörfern abgehalten. Dabei fand man heraus, dass viel Bewohner der Umgebung Ahmednagars an Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten, Augenleiden sowie akutem Durchfall litten. Alle diese Krankheiten sind in der Regel vermeidbar und gut zu behandeln. Sie spiegeln allerdings die schlechten hygienischen Bedingungen wieder, in welchen die Bevölkerung der Gegend lebt. Dabei wurden die meisten Erkrankungen bei Frauen und Kindern ermittelt. Sie litten vor allem an Atemwegserkrankungen und einer schwachen Sehstärke. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die Frauen und Kinder viel Zeit in schlecht belüfteten, rauchüberfüllten und dunklen Küchen verbringen.

 

Auf Sauberkeit und Hygiene wird in der Regel wenig geachtet. Trauriges Beispiel hierfür ist eine hohe Kindersterblichkeit.

 

Gynäkologische Probleme werden von Frauen übergangen und aufgrund der Unwissenheit über die Wichtigkeit körperlicher Pflege, wird diese zu selten wahrgenommen.

 

gesundheitscamp indien03Kinder werden fehlernährt. Zudem ist die Thematik von sauberem Trinkwasser gänzlich unbekannt. Daher leiden viele Menschen besonders während der Sommer- oder Regenmonate an akutem Durchfall. Weiterhin kommt hinzu, dass während dieser Monate Moskitos besonders aktiv sind und daher Malaria und Denguefieber in der Region weit verbreitet sind.

 

Durch Aufklärungsarbeit kann diesen Problemen entgegengewirkt werden.

Ziele des Projektes Ziel des Projektes ist es, die Lebenssituation der Bevölkerung um Ahmednagar durch gesundheitsfördernde Maßnahmen wesentlich zu verbessern. So soll vor allem:

1.) Die ländliche Bevölkerung auf die Thematik „Gesundheit" aufmerksam gemacht werden und durch Versammlungen, Filmpräsentation und Informationsmaterialien dazu motiviert werden, an der Gesundheitspflege aktiv mitzuwirken;

2.) Den Frauen der Umgebung die Wichtigkeit von Maßnahmen zur Hygiene und Gesundheitspflege vermittelt werden, im Besonderen durch die Vermittlung von Kenntnissen der Körperpflege und der Behandlung kleinerer Wunden bzw. Krankheiten;

3.) Gesundheitscamps für die ländliche Bevölkerung initiiert werden, in welchen Ärzte aus Krankenhäusern und Gesundheitszentren die Bevölkerung untersuchen und schnelle Hilfe leisten bzw. bei größeren Beschwerden die Patienten an andere Einrichtungen übermitteln;

4.) Finanzielle Unterstützung für mittelose Frauen und Kinder gewährleistet werden, welche umgehend eine operative Behandlung oder eine Behandlung im größeren Umfang benötigen.

Das Projekt ist für eine Dauer von zwei Jahren vorgesehen.

 

Projektantrag  Projektantrag INB-10-057 Health Mission

2010 Förderschule Erding

Kauf von Fahrrädern für die Förderschule  Katharina-Fischer-Schule in Erding

2010 Krankenstation Khartum / Sudan

Projekttitel & Ort

Unterstützung einer Krankenstation für Flüchtlinge in Khartum / Sudan

Zielgruppe people-q-c-200-200-3Das Projekt richtet sich an medizinisch unterversorgte Flüchtlinge jeglicher Religion und Herkunft, die im Einzugsgebiet des Gesundheitszentrums von Khartum leben. Pro Monat werden derzeit ca. 2.000 Patienten behandelt. Die meisten von ihnen sind Kinder und Jugendliche, sowie Mütter und Babies.
Ziel des Projektes Ziel des Projekts ist die Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Projektes Flüchtlingen in der St. Joseph Gemeinde und ihrer Umgebung. Dies soll durch das Angebot einer medizinischen Versorgung für die Ärmsten der Armen erreicht werden. Besonders Kinder und Jugendliche sollen von dem Angebot profitieren, da sie oft am anfälligsten für Krankheiten sind. Zudem erzielt die Behandlung schwangerer Frauen durch eine Gynäkologin und die Versorgung der Frauen mit zusätzlichen Vitaminen und Nährstoffen, dass Kinder gesünder auf die Welt kommen und Frauen nach der Geburt imstande sind, ihre Kinder zu versorgen.

Die Aufgabe des VIK ist die Teilfinanzierung der Kosten für Medikamente und Gehälter für das Gesundheitszentrum

Projektantrag  Krankenstation Karthum.pdf
Projektabschluss